Barrierefreier Tourismus

Barrierefreier Tourismus ist in erster Linie für Menschen mit körperlichen Einschränkungen zwingend erforderlich. Dazu gehören beispielsweise geh- oder greifbehinderte Personen oder Rollstuhlfahrer. Ebenso betroffen sind blinde oder sehbehinderte Menschen, Hörbehinderte oder ertaubte Personen. Des Weiteren wird die Personengruppe der geistigen und lernbehinderten Personen erfasst. Die Barrierefreiheit ist aber auch für die Personen erforderlich, welche nur in der reisespezifischen Situation Einschränkungen unterworfen sind, wie z. B. Menschen mit Unfallfolgen, Eltern mit Kleinkindern, sowie ältere Menschen. Der barrierefreie Tourismus betrifft nicht nur die Urlaubsunterkünfte, sondern auch Verkehrsmittel, Dienstleistungen und Serviceangebote auf Reisen. Diese müssen so ausgerichtet sein, dass es allen Menschen ermöglicht wird, einfach und sicher Zugang zum Tourismus zu haben. Die Verkehrsverbindungen müssen ausgebaut werden, sodass z.B. Bahnhöfe barrierefrei zu nutzen sind. Ebenso muss eine Aus- und Weiterbildung des Personals und des Managements erfolgen, um die Barrierefreiheit in der Zukunft weiter zu entwickeln. So ist es auch angedacht, dass im Rahmen der Ausbildungspläne für Berufs- Fach- und Hochschulen die Thematik der Barrierefreiheit und des Seniorentourismus aufgegriffen wird.Insgesamt geht es dabei nicht um ein Serviceangebot für Behinderte, sondern auch um Menschen die nur kurzfristig unter körperlichen Einschränkungen leiden oder aufgrund von Kleinkindern spezielle Gegebenheiten benötigen.

Barrierefreier Tourismus: Die Barrierefreiheit hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen

Studien belegen, dass die Barrierefreiheit, in den vergangenen Jahren, erheblich an Bedeutung gewonnen hat. Besonders vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zeigt sich, dass die Entscheidungs- und Leistungsträger der Tourismusbranche sich dieser Herausforderung in immer stärkerem Maße stellen. Es fehlt zwar noch an einer flächendeckenden strategischen Planung und deren Umsetzung, aber die Tourismusbeauftragten heben deutlich hervor, dass Urlaub und Reisen für alle zu einem normalen Alltag gehört und ein wichtiger Punkt für ein selbst bestimmtes und gleichberechtigtes gesellschaftliches Leben ist. Die Forderung nach mehr Barrierefreiheit richtet an alle Verantwortlichen im Tourismusbereich. Um eine Barrierefreiheit umd damit eine Normalität auch für behinderte Menschen oder Menschen mit kurzfristigen Einschränkungen zu schaffen, müssen die Betroffenen selbst, die Politiker und die kommunalen Verwaltungen an den Ferienorten gemeinsam an einer Strategie und deren Umsetzung arbeiten. Letztlich bedeutet dies einen wirtschaftlichen Wachstum, da auch die betroffenen Menschen die Möglichkeit zu Reisen in Anspruch nehmen, bzw. nehmen wollen. Barrierefreier Tourismus bietet zudem auch die Möglichkeit, auf Reisen kleine Spiele im Internet zu suchen und Games wie Skyrama ohne Probleme spielen zu können.

Barrierefreier Tourismus: Förderung des barrierefreien Tourismus

Es wird daher dazu aufgefordert, entlang der gesamten touristischen Servicekette einen barrierefreien Tourismus zu fördern und dafür zu sorgen, dass eine flächendeckende und nachhaltige Planung erfolgt. Das zu erreichende Ziel ist ein Tourismus, der für jüngere und ältere Menschen, sowie für Menschen mit Behinderungen gleich attraktiv ist. Barrierefreiheit ist ein Qualitätsmerkmal, dass allen Reisenden, Behinderten, Nichtbehinderten, Familien und älteren Menschen zu Gute kommt.